Was ist das Reizdarmsyndrom?

Was ist das Reizdarmsyndrom?         

Das Reizdarmsyndrom, kurz RDS genannt, ist eine Funktionsstörung des Darms, bei der keine organischen Ursachen (z.B. Entzündungen) im Darm festgestellt werden. Das Reizdarmsyndrom ist durch verschiedene andauernde Leitsymptome gekennzeichnet, also typische Symptome die gehäuft auftreten. Die auftretenden Beschwerden können gleichzeitig in Kombination und auch im Wechsel auftreten:

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Reizdarmyoga

Yoga bei Reizdarm und Reizmagen – kontrolliert Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit

Mit Yoga den Reizdarm beruhigen

Yoga bietet Wege, einer inneren Balance näherzukommen. Aktuelle wissenschaftliche Studien bestätigen, dass die indische Achtsamkeitskunst auch bei Darmbeschwerden helfen kann. Wer die Symptome von Reizdarm und Co. ganz natürlich lindern möchte, findet in diesem Ratgeber wertvolle Erläuterungen und anschauliche Therapieübungen.

Egal ob Reizdarm oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen – mit speziellen Yoga-Übungen können Sie die Symptome lindern und Ihre Lebensqualität erhöhen. Und das ohne Medikamente, natürlich und ganzheitlich.

Yoga hilft nicht nur Muskeln und Gelenken, geschmeidiger zu werden. Mit Übungen aus der Yogatherapie können Sie auch Ihre Darmbeschwerden in den Griff bekommen, wie wissenschaftliche Studien bestätigen.

Eigentlich ist Yoga eine Philosophie, bei der eine Kombination aus körperlichen, geistigen und seelischen Verfahren eingesetzt wird, um den Gesundheitszustand zu verbessern und das Wohlbefinden zu erhöhen. Es ist tatsächlich so, dass viele Beschwerden damit sehr gut behandelt werden können. Die Wirksamkeit von Yoga (Hata, Yin, Iyengar) ist wissenschaftlich erwiesen und akzeptiert. Aus diesem Grund wird diese Therapie auch in medizinischen Behandlungsrichtlinien empfohlen.

Yogatherapie wird von vielen praktiziert

Yoga wird weltweit als körperbetontes Trainingsverfahren angeboten. Etwas weniger bekannt ist, dass diese Therapie auch als sehr wirkungsvolles medizinisch-komplementäres Verfahren in der Behandlung und Prävention von Beschwerden und Krankheiten eingesetzt wird. Eine repräsentative Bevölkerungsbefragung aus dem Jahre 2012 fand heraus, dass 9% der Bevölkerung der USA Yoga teilweise auch unter medizinischen Aspekten anwenden. Die wichtigsten Einsatzfelder sind Schmerzen, selbst wahrgenommener Stress und krankheitsbedingte psychosoziale Stressoren.

Was ist eine medizinische Yogatherapie?

Um eine medizinische Yogatherapie sinnvoll und erfolgreich einzusetzen, ist es erforderlich, dass Du die Hintergründe verstehst, Deine Erwartungshaltung mit dem wissenschaftlichen Kenntnisstand abgleichen sowie die für Dich geeigneten Übungen und Übungsabläufe erlernst und dann auch regelmäßig anwendest. Medizinische Therapie ist aber nicht einfach Yoga das hilfreich ist sondern es bedarf spezieller, medizinisch getesteter Übungen und Programme, wenn Beschwerden gezielt behandelt werden sollen.

Sehr gut etablierte Yogaeinzelübungen im Rahmen der Reizdarmtherapie sind:

Kati Chakrasana- Taillendrehung

Parivrtta Utkatasana – Twist in der Stuhlposition

Padahastasana Uttanasana – stehende Vorwärtsbeuge

Vayu Nishkasana – Windentferner

Namaskarasana- Grußhaltung in der Hocke

Qi-Gong-Schütteln

Wirklich medizinisch wirksam sind weniger die Einzelübungen sondern vielmehr spezielle Reizdarm Yoga-Flows, die aufeinander abgestimmt sind und ineinander übergehen.

Wie oft und wie lange soll geübt werden?

Yogatherapie bei Reizdarmbeschwerden ist hilfreich, das haben klinische Studien ergeben. Ideal ist eine Übungszeit von 2 Stunden pro Woche die sich auf 3-4 Tage verteilt.